Brand-Traffic im Non-Brand-Report: wo die Lesart kippt
Wenn Markensuchen die Non-Brand-Zahlen aufblähen, wirkt Performance besser als sie ist — und Budgetentscheidungen folgen der falschen Story.
Viele Wochenreports mischen Markensuchen und generische Suchanfragen in einer Zeile „Search“. Das spart Folien — und verwischt, ob der Zuwachs aus gesteigerter Nachfrage nach dem Markennamen oder aus wirklich neuer Nachfrage kommt.
Was im Report sichtbar werden sollte
Mindestens zwei Blöcke: Brand und Non-Brand, jeweils mit Spend, Conversions und einem vereinbarten Effizienzmaß. Dazu ein kurzer Hinweis, ob Brand-Kampagnen im betrachteten Zeitraum aktiv waren oder ob organische Markensuchen den Non-Brand-Block „mitgeschleppt“ haben.
Praktischer Check vor der GF-Runde
Fragen Sie: Würde Non-Brand ohne Markenanteil noch dieselbe Geschichte erzählen? Wenn nein, gehört die Trennung auf die erste Inhaltsseite — nicht in den Anhang.
In unseren Kampagnenreporting-Analysen ist dieser Schnitt oft der erste Hebel, der Budget-Diskussionen entspannt.