12.08.2026 · Lena Vogt

Brand-Traffic im Non-Brand-Report: wo die Lesart kippt

Wenn Markensuchen die Non-Brand-Zahlen aufblähen, wirkt Performance besser als sie ist — und Budgetentscheidungen folgen der falschen Story.

Brand-Traffic im Non-Brand-Report: wo die Lesart kippt

Viele Wochenreports mischen Markensuchen und generische Suchanfragen in einer Zeile „Search“. Das spart Folien — und verwischt, ob der Zuwachs aus gesteigerter Nachfrage nach dem Markennamen oder aus wirklich neuer Nachfrage kommt.

Was im Report sichtbar werden sollte

Mindestens zwei Blöcke: Brand und Non-Brand, jeweils mit Spend, Conversions und einem vereinbarten Effizienzmaß. Dazu ein kurzer Hinweis, ob Brand-Kampagnen im betrachteten Zeitraum aktiv waren oder ob organische Markensuchen den Non-Brand-Block „mitgeschleppt“ haben.

Praktischer Check vor der GF-Runde

Fragen Sie: Würde Non-Brand ohne Markenanteil noch dieselbe Geschichte erzählen? Wenn nein, gehört die Trennung auf die erste Inhaltsseite — nicht in den Anhang.

In unseren Kampagnenreporting-Analysen ist dieser Schnitt oft der erste Hebel, der Budget-Diskussionen entspannt.

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